Kontakte in beide Richtungen
Outlook-Kontakte und CRM-Kontakte bleiben auf demselben Stand. Abgeglichen werden die Kontakte, die dem jeweiligen Benutzer gehören; der Zugriff auf das Postfach ist delegiert und erfolgt in seinem Namen.
Outlook-Kontakte, -Termine, -Aufgaben und -E-Mails gleichen sich mit [x]vtiger ab. Jeder Benutzer verbindet sein eigenes Postfach mit seinem Microsoft-Konto – wahlweise aus Microsoft 365 beziehungsweise Office 365 in der Cloud oder von einem Exchange Server im eigenen Haus.
![Microsoft 365 / Exchange in [x]vtiger: verbundenes Postfach mit Status und Protokoll der letzten Synchronisationen](/assets/screens/mxoffice365_3.png)
[x]vtiger gleicht Outlook-Kontakte, -Termine, -Aufgaben und -E-Mails mit dem CRM ab – entweder über Microsoft 365 in der Cloud oder über einen Exchange Server im eigenen Haus. Niemand muss sein Postfach wechseln oder Daten doppelt pflegen: Ihr Team arbeitet weiter in Outlook, und dieselben Informationen stehen im CRM bei Lead, Organisation, Ticket und Projekt. Welche Bereiche abgeglichen werden, in welche Richtung das geschieht und was bei gleichzeitigen Änderungen passiert, legen Administration und Benutzer gemeinsam fest. Jeder Durchlauf wird protokolliert, jeder Konflikt bleibt 30 Tage lang nachvollziehbar. Die Integration ist in jedem [x]vtiger Tarif enthalten und in einer Standardinstallation von vtiger CRM Open Source nicht verfügbar.
Der Administrator schaltet jeden Bereich einzeln frei. Danach entscheidet jeder Benutzer für sein eigenes Postfach, welche der freigegebenen Bereiche er tatsächlich nutzt.
Outlook-Kontakte und CRM-Kontakte bleiben auf demselben Stand. Abgeglichen werden die Kontakte, die dem jeweiligen Benutzer gehören; der Zugriff auf das Postfach ist delegiert und erfolgt in seinem Namen.
Ein Termin, den Sie in Outlook verschieben, steht anschließend auch im CRM-Kalender an der neuen Stelle. Umgekehrt landet ein im CRM geplanter Termin in Ihrem Outlook-Kalender, mitsamt Betreff, Zeitraum und Beschreibung.
Aufgaben aus Outlook erscheinen im CRM und umgekehrt. Wer seine To-dos bisher in Outlook geführt hat, muss sie nicht abtippen, um sie neben Tickets und Projekten zu sehen.
Nachrichten werden in das CRM übernommen und dort den passenden Datensätzen zugeordnet. Damit steht die Korrespondenz bei Lead, Organisation oder Ticket, statt nur im persönlichen Postfach.
Die Einstellungen liegen zentral in der Administration. Solange die Freigabe deaktiviert ist, können ausschließlich Administratoren Postfächer verbinden.
Über „Microsoft 365 für Benutzer anzeigen“ blenden Sie den Punkt in den Benutzerprofilen ein. Erst dann können Mitarbeitende ihr eigenes Postfach verbinden. Darunter legen Sie fest, welche Bereiche überhaupt abgeglichen werden und ob die Postfächer in der Microsoft-Cloud oder auf einem eigenen Exchange Server liegen.
![Administration des Moduls Microsoft 365 / Exchange in [x]vtiger mit Freigabe, Funktionen, Dienstauswahl und EWS-Endpunkt](/assets/screens/mxoffice365_1.png)
Die Wahl treffen Sie einmal. Danach unterscheidet sich im Alltag nichts: Dieselben Bereiche, dieselben Konfliktregeln, dasselbe Protokoll.
Liegt Ihr Postfach bei Microsoft 365 oder Office 365, läuft die Verbindung über die Microsoft-Graph-Schnittstelle. Die Benutzer melden sich mit ihrem gewohnten Microsoft-Konto an, eine Freigabe durch einen Administrator mit Vollzugriff ist nicht nötig. Für diesen Weg läuft die Anmeldung über unseren Lizenz- und Token-Dienst.
Steht Ihr Exchange Server bei Ihnen, wählt der Administrator den Dienst „Exchange Server (lokal)“ und trägt den EWS-Endpunkt ein, zum Beispiel https://mail.firma.de/EWS/Exchange.asmx. Der Datenverkehr bleibt dann vollständig in Ihrer Infrastruktur, und unser Token-Dienst wird gar nicht erst verwendet. Umgekehrt gilt das nicht: Microsoft 365 kann nicht über EWS angebunden werden.
Die Richtung stellen Sie für Kontakte, Termine und Aufgaben getrennt ein. Abgeglichen wird dabei immer nur, was dem jeweiligen Benutzer gehört – der Zugriff auf das Postfach ist delegiert und erfolgt in seinem Namen.
Nicht jeder Bereich soll in beide Systeme zurückschreiben. Ein Team kann Termine in beide Richtungen abgleichen, Kontakte aber ausschließlich aus dem CRM beliefern lassen. Die Auswahl treffen Sie je Bereich, nicht pauschal für die ganze Installation.
![Einstellungen für die Kontakte-Synchronisation in [x]vtiger mit Auswahl der Richtung und der Konfliktregel](/assets/screens/mxoffice365_2.png)
Wurde derselbe Datensatz im Postfach und im CRM geändert, entscheidet die Konfliktregel. Auch sie lässt sich je Bereich setzen, und jede Entscheidung wird protokolliert.
Die jüngere der beiden Fassungen wird übernommen, die ältere verworfen. Das ist die Vorgabe und deckt den häufigsten Fall ab: Wer zuletzt gearbeitet hat, hatte in der Regel den aktuellen Stand.
Die Fassung aus dem Postfach setzt sich immer durch, unabhängig vom Zeitpunkt. Sinnvoll, wenn Outlook die führende Pflegeoberfläche bleibt und das CRM mitlesen soll.
Die CRM-Fassung setzt sich immer durch. Passend, wenn Stammdaten ausschließlich im CRM gepflegt werden und das Postfach nur beliefert wird.
Die Administration steckt den Rahmen ab. Innerhalb dieses Rahmens wählt jede Person selbst, was abgeglichen wird.
Im eigenen Profil erscheinen nur die Bereiche, die der Administrator freigegeben hat. Für Kontakte, Kalender und Aufgaben lässt sich zusätzlich wählen, wie mit Konflikten umgegangen wird: „Standard“ übernimmt die Regel, die die Administration für diesen Bereich hinterlegt hat. „Benutzer entscheidet (Konflikte-Tab)“ überschreibt nichts automatisch, sondern legt jeden Konflikt zur Prüfung vor.
![Persönliche Einstellungen zur Microsoft-365-Synchronisation in [x]vtiger mit Schaltern je Bereich und Konfliktregeln](/assets/screens/mxoffice365_5.png)
Ein Abgleich, den niemand prüfen kann, ist ein Risiko. Deshalb legt [x]vtiger jeden Durchlauf und jede Konfliktentscheidung offen.
Die Einrichtung dauert Minuten, nicht Tage. Einmal in der Administration, einmal je Benutzer.
In der Administration wird „Microsoft 365 für Benutzer anzeigen“ aktiviert und der Dienst gewählt: Microsoft 365 (Cloud) oder Exchange Server (lokal) mit EWS-Endpunkt. Anschließend legen Sie fest, welche der vier Bereiche – Kontakte, Termine, Aufgaben und E-Mail – überhaupt abgeglichen werden dürfen und mit welcher Richtung und Konfliktregel.
Im eigenen Profil erscheint der Punkt „Microsoft 365“. Ein Klick, die Anmeldung mit dem Microsoft-Konto, fertig. Danach steht im CRM, welche Adresse verbunden ist, seit wann die Verbindung besteht und welchen Status sie hat. Über „Abmelden / Verbindung trennen“ lässt sie sich jederzeit wieder lösen.
Der Abgleich startet automatisch und lässt sich über „Jetzt synchronisieren“ anstoßen. Unter „Übersicht & Protokoll“ steht je Durchlauf und Bereich, wie viele Datensätze empfangen, gesendet, zugeordnet oder als Konflikt erkannt wurden. Offene Konflikte warten im Reiter „Konflikte“.
Für Cloud-Postfächer betreiben wir einen Lizenz- und Token-Dienst. Er wickelt die Anmeldung mit Microsoft und die Lizenzprüfung ab, wird zentral von maexware eingerichtet und verwaltet – und sonst nichts. Mails, Termine und Kontakte laufen nie darüber; sie werden direkt zwischen Ihrer CRM-Installation und Microsoft ausgetauscht.
Die Microsoft-365-Integration gehört nicht zu den 14 Modulen des MX Connectors. Sie wird gesondert lizenziert, ist in Starter, Pro und Business enthalten und steht nur in [x]vtiger zur Verfügung. Was Sie mitbringen, ist Ihre eigene Microsoft-365-Lizenz beziehungsweise Ihr Exchange Server.
Microsoft, Microsoft 365, Office 365, Outlook und Exchange sind Marken der Microsoft-Unternehmensgruppe. [x]vtiger ist ein Angebot der maexware solutions GmbH und steht in keiner Verbindung zur Microsoft Corporation. Die Nennung beschreibt ausschließlich die Kompatibilität.
Gemeint ist dasselbe Produkt. Microsoft hat die Office-365-Pläne für die meisten Kundengruppen in Microsoft 365 umbenannt, einzelne Enterprise-Pläne tragen den Namen Office 365 bis heute. Wenn Sie also eine Office-365-Anbindung für Ihr CRM suchen, ist die Integration „Microsoft 365 / Exchange“ in [x]vtiger genau das. Das Modul deckt beide Welten ab: Cloud-Postfächer aus Microsoft 365 beziehungsweise Office 365 und einen Exchange Server, der bei Ihnen im Haus steht.
Für die Einrichtung macht der Name keinen Unterschied. Entscheidend ist nur, ob Ihr Postfach in der Microsoft-Cloud liegt oder auf einem eigenen Exchange Server. Diese Auswahl trifft der Administrator einmal unter „Dienst“, alles Weitere läuft identisch ab.
Abgeglichen werden vier Bereiche: Kontakte, Termine, Aufgaben und E-Mails. Der Administrator schaltet jeden Bereich einzeln frei, danach entscheidet jeder Benutzer für sein eigenes Postfach, welche der freigegebenen Bereiche er tatsächlich nutzen möchte. Ein Vertriebsmitarbeiter kann also Kontakte und Termine abgleichen lassen, Aufgaben aber in Outlook belassen.
Der Abgleich arbeitet auf echten CRM-Datensätzen, nicht auf einer Kopie. Ein Termin, den Sie in Outlook verschieben, steht anschließend im CRM-Kalender an der neuen Stelle – und umgekehrt. Jeder Durchlauf wird protokolliert: Sie sehen je Bereich, wie viele Datensätze empfangen, gesendet, zugeordnet oder als Konflikt erkannt wurden.
Ja. Unter „Dienst“ lässt sich statt Microsoft 365 (Cloud) auch Exchange Server (lokal) wählen. Die Verbindung läuft dann über EWS, die Exchange Web Services, und der Administrator trägt den EWS-Endpunkt Ihres Servers ein, zum Beispiel https://mail.firma.de/EWS/Exchange.asmx. Damit bleibt der gesamte Datenverkehr zwischen Ihrem CRM und Ihrem Mailserver in Ihrer eigenen Infrastruktur.
Umgekehrt gilt das nicht: Microsoft 365 kann nicht über EWS angebunden werden. Cloud-Postfächer laufen ausschließlich über die Microsoft-Graph-Schnittstelle. Mischbetrieb ist möglich, aber der Dienst wird pro Installation festgelegt – wer Cloud- und lokale Postfächer parallel betreibt, bespricht das am besten vorab mit uns.
Die Richtung wird je Bereich eingestellt, und es stehen drei Optionen zur Wahl. „Beide Richtungen“ gleicht Änderungen in beide Systeme ab. „Nur Microsoft 365 / Exchange → CRM“ macht das Postfach führend, das CRM schreibt dann nichts zurück. „Nur CRM → Microsoft 365 / Exchange“ dreht das um: Gepflegt wird im CRM, das Postfach wird nur beliefert.
Synchronisiert werden immer die Datensätze, die dem jeweiligen Benutzer gehören; der Zugriff auf das Postfach ist delegiert und erfolgt in seinem Namen. Das hat einen praktischen Grund: Niemand bekommt über den Abgleich Daten zu sehen, die er im CRM ohnehin nicht sehen dürfte. Die Rechteverwaltung von [x]vtiger bleibt damit die einzige Instanz, die über Sichtbarkeit entscheidet.
Dafür gibt es drei Konfliktregeln, einstellbar je Bereich. „Neuere Änderung gewinnt“ ist die Vorgabe und übernimmt die jüngere der beiden Fassungen. „Microsoft 365 / Exchange gewinnt“ lässt immer die Fassung aus dem Postfach gewinnen, unabhängig vom Zeitpunkt. „CRM gewinnt“ dreht das um und behält immer den CRM-Stand.
Zusätzlich kann jeder Benutzer für sein eigenes Postfach „Benutzer entscheidet (Konflikte-Tab)“ wählen. Dann wird nichts automatisch überschrieben, sondern der Fall landet im Reiter „Konflikte“ und wartet auf eine Entscheidung.
Nachvollziehbar bleibt in jedem Fall alles. Der Konflikte-Reiter listet die Konflikte der letzten 30 Tage, auch die automatisch entschiedenen. Je Zeile stehen Zeitpunkt, Bereich, der betroffene Datensatz und die getroffene Entscheidung im Klartext, also „[x]vtiger-Fassung behalten (Änderung aus Microsoft 365 / Exchange verworfen)“ oder „Fassung aus Microsoft 365 / Exchange übernommen ([x]vtiger-Änderungen überschrieben)“. Der Datensatz ist direkt verlinkt, sodass sich die übernommene Fassung sofort prüfen lässt.
Nein. Löschungen werden bewusst nicht übertragen. Wenn ein Kontakt auf einer Seite verschwindet, wird lediglich die Zuordnung zwischen beiden Datensätzen verworfen und dieser Vorgang protokolliert. Der Datensatz auf der anderen Seite bleibt erhalten.
Das ist eine Entscheidung gegen Datenverlust. Ein versehentlich in Outlook gelöschter Kontakt würde sonst stillschweigend auch die gepflegte CRM-Historie mitnehmen – Angebote, Tickets und Projekte inklusive. Aufräumen bleibt deshalb eine bewusste Handlung im jeweiligen System.
Nein. Jeder Benutzer verbindet sein eigenes Postfach selbst, indem er sich mit seinem Microsoft-Konto anmeldet. Im CRM erscheint danach unter „Verbundenes Postfach“, welche Adresse verbunden ist, seit wann die Verbindung besteht und welchen Status sie hat. Über „Abmelden / Verbindung trennen“ lässt sie sich jederzeit wieder lösen.
Der Administrator steuert nur den Rahmen: Er gibt frei, ob der Punkt „Microsoft 365“ in den Benutzerprofilen überhaupt erscheint, welche Bereiche abgeglichen werden dürfen und welche Konfliktregel als Vorgabe gilt. Solange die Freigabe deaktiviert ist, können ausschließlich Administratoren Postfächer verbinden.
Nein. Für Cloud-Postfächer betreiben wir einen Lizenz- und Token-Dienst, der die Anmeldung mit Microsoft und die Lizenzprüfung abwickelt. Über diesen Dienst laufen ausschließlich diese Anmelde- und Lizenzvorgänge. Mails, Termine und Kontakte laufen nie darüber – sie werden direkt zwischen Ihrem CRM und Microsoft ausgetauscht.
Bei einem lokalen Exchange Server entfällt der Dienst vollständig: Die EWS-Verbindung besteht ausschließlich zwischen Ihrer CRM-Installation und Ihrem Mailserver. Wie wir mit Ihren Daten umgehen, steht in unseren Datenschutzhinweisen; die Auftragsverarbeitung regeln wir nach Art. 28 DSGVO vertraglich.
Nichts zusätzlich. Die Integration ist in jedem [x]vtiger Tarif enthalten – in Starter genauso wie in Pro und Business. Sie wird gesondert lizenziert und ist deshalb kein Modul, das Sie einzeln buchen oder nach Tarifstufe freischalten müssten.
Was Sie mitbringen müssen, ist eine eigene Microsoft-365-Lizenz beziehungsweise ein eigener Exchange Server. Die Integration verbindet Ihr CRM mit Ihrem Postfach, sie ersetzt es nicht.
Nein. Die Microsoft-365-Integration gehört nicht zu den 14 Modulen des MX Connectors, sondern ist fester Bestandteil von [x]vtiger. Sie ist damit auch der deutlichste Unterschied zu einer Standardinstallation von vtiger CRM Open Source: Dort steht sie nicht zur Verfügung.
Der MX Connector bleibt davon unberührt. Wer ihn nutzt, behält sein Modulangebot und bekommt die Microsoft-Anbindung zusätzlich. Wer ihn nicht nutzt, kann die Integration trotzdem einsetzen.
Bei den meisten Teams sind es Kontakte und Termine, bei manchen zuerst die E-Mails. Schreiben Sie uns Ihre Ausgangslage, dann bereiten wir die Demo darauf vor.